Der Flugabwehrraketenträger Ozelot soll aufgeklärte, feindliche Luftfahrzeuge mit Flugabwehrraketen vom Typ „Stinger“ bekämpfen. Der Ozelot basiert auf dem Wiesel 2. Beim Wiesel 2 handelt es sich um eine längere Version des Wiesel 1. Die Bewaffnung des Ozelot besteht aus vier Stinger, welche in ihrer Abschussvorrichtung, einem abklappbaren „Multi-Launcher-System (MLS), mitgeführt werden. Dieses verfügt über die Möglichkeit ein erkanntes Ziel verzugsarm aufzuschalten und zu bekämpfen. Außerdem besteht die Möglichkeit über ein integrierten Sensorblock mit Hilfe von einer lichtstarken TV-Kamera, einem Wärmebildgerät und einem Laserentfernungsmesser eine selbstständige Luftraumaufklärung durchzuführen. Zusätzlich zu den abschussbereiten Stinger, befinden sich am Heck des Ozelot noch vier weitere Stinger zur Aufmunitionierung. Ein weiteres Merkmal des Ozelot ist eine vollständige Luftverladbarkeit wie beim kleineren Bruder Wiesel. Die durch das geringe Gewicht bedingte minimale Panzerung bietet der Besatzung Schutz vor Splittern und Beschuss durch Infanteriewaffen.
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Technische Details
Länge: 3769 mm Höhe(maximal): 1900 mm Breite: 1820 mm Bodenfreiheit: 302 mm Wattfähigkeit: 500 mm Grabenüberschreitungs Fähigkeit: 1500 mm Einführungsjahr: ab 2001 Besatzung: 2 Mann Leergewicht: 2,6 t Gefechtsmasse: ca. 4,1 t Bewaffnung: FK System „Stinger” Munitionsvorrat HW: 8 Stück Reichweite: bis 6000 m Triebwerk: Audi 4 Zylinder TDI Getriebe: Automatik ( 4-Gang) Motorleistung: 81 kW (110 PS) Fahrbereich (Straße): 550 km Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Sonstiges: ABC-Schutzbelüftungsanlage
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